MANGO OFFICE Promo TK-Anlage

TK-Anlage

Was ist eine TK-Anlage?

Eine TK-Anlage ist eine Hard- oder Software für die Telekommunikation, die den Mitarbeitern eines Unternehmens beziehungsweise einer Organisation ermöglicht, miteinander und/oder mit externen Teilnehmern zu kommunizieren.

Im Gegensatz zu öffentlichen Telefonnetzen (PSTN, Public Switched Telefon Network) wird die TK-Anlage vom Unternehmen selbst betrieben und bindet einzelne Nebenstellen beziehungsweise Telefone der Mitarbeiter in ein separates Netzwerk mit einem einheitlichen Rufnummernplan ein. Der Nummernplan des Unternehmens besteht in der Regel aus Kurznummern mit einer Länge von drei bis sechs Ziffern.

Die TK-Anlage ist kein Teil des PSTN und wird als ein eigenständiges System an die öffentlichen Netzwerke angebunden.

Was ist eine TK-Anlage?
Alternativbezeichnungen

Alternativbezeichnungen

Die am häufigsten verwendete Alternativbezeichnung für den Begriff TK-Anlage ist PBX. PBX steht für Private Branch Exchange. Es handelt sich also um eine private Telefonanlage, die sich im Besitz eines Unternehmens befindet. Der Begriff PBX entstand zu Beginn der Telefonie-Ära, als Telefonleitungen zum Aufbau einer Verbindung physisch miteinander verbunden wurden.

Seitdem wurden die manuellen Vermittlungsstellen durch die automatischen abgelöst, und schließlich fand der Übergang von der analogen zur digitalen Vermittlung statt. Aber der Begriff PBX ist nach wie vor weltweit im Umlauf geblieben.

Andere gebräuchliche Alternativbezeichnungen für den Begriff TK-Anlage sind PABX (Private Automatic Branch Exchange), Telefonanlage, TK-System oder Telekommunikationsanlage.

Welche Vorteile bietet eine TK-Anlage?

Seit ihrer Ersterscheinung hat die TK-Anlage zwei Hauptfunktionen:

  • Die Anlage ermöglicht den Mitarbeitern, kostenlos miteinander zu telefonieren.
  • Mithilfe der Anlage können PSTN-Anschlüsse und öffentliche Telefonnummern zur Kommunikation nach außen geteilt werden.

Damit Unternehmen ihre Geschäftskommunikation bequem und effizient gestalten können, bietet die TK-Anlage die Möglichkeit:

  • den Anrufer automatisch zu begrüßen sowie den Zweck seines Anrufs zu ermitteln
  • Kundenanrufe zwischen den Mitarbeitern zu verteilen
  • Konferenzen abzuhalten
  • Anrufe weiterzuleiten
  • Gespräche auf Halten zu stellen und zwischen den aktiven Gesprächen umzuschalten
  • Anrufern während der Wartezeit Musik oder Informationsansagen vorzuspielen
Welche Vorteile bietet eine TK-Anlage?
Welche Vorteile bietet eine TK-Anlage?

Mit dem Aufkommen der IP-Telefonie und insbesondere der Cloud-PBX verlagerte sich die Rolle der TK-Anlage von der reinen Telefonanlage hin zu einem System, das die gesamte Geschäftskommunikation des Unternehmens unterstützt.

Moderne Telefonanlagen ermöglichen es Unternehmen:

  • über die eigene Website mit Kunden zu kommunizieren
  • Anrufe zwischen Mitarbeitern zu verteilen, je nach Geschäftserfordernis, Tageszeit, Qualifikation und anderen Parametern
  • die Qualität des Kundenservice und der Produktivität des Unternehmens zu evaluieren
  • die Effizienz der genutzten Werbekanäle zu messen (Call-Tracking)
  • Multichannel-(Unified)Kommunikation zu nutzen
  • die Anlage an Business-Anwendungen wie CRM oder Google Analytics anzubinden

Wie erfolgt die Anbindung einer TK-Anlage an die öffentlichen Telefonnetze?

Einst waren es die einfachen analogen Leitungen, die die TK-Anlage mit den öffentlichen Telefonnetzen verbanden und über die man nur ein Gespräch auf einmal führen konnte. Dann kam die Zeit der digitalen ISDN-Verbindungen und der Standards für die Multiplizierung von Verbindungen zu einem Hochgeschwindigkeits-Digital-Strom, normalerweise E1 PRI, mit Übertragung von bis zu 30 gleichzeitig geführten Gesprächen.

Die Anschlussleitungen zum öffentlichen Telefonnetz waren jedoch schon immer eine teure Ressource, daher gibt es in der Regel um ein Vielfaches weniger Leitungen in einem Unternehmen als Mitarbeiter. Ein optimales Verhältnis zwischen der Anzahl der Anschlussleitungen (manchmal als „Trunks“ bezeichnet) und der Anzahl der internen Teilnehmer richtet sich nach dem Geschäftstyp und der Größe des Unternehmens. Für kleinere Unternehmen mit hohem Anrufaufkommen zu Spitzenzeiten und mit hohen Anforderungen an die Kundenservicequalität kann dieses Verhältnis zum Beispiel 1 : 1 betragen, bei Großunternehmen mit sporadischem Anrufaufkommen 1 : 20.

Wie erfolgt die Anbindung einer TK-Anlage an die öffentlichen Telefonnetze?

IP-Telefonanlagen können sich an die Netzbetreiber über die IP-Datenübertragungsnetze, zum Beispiel über das Internet, anbinden. Eine solche Verbindung funktioniert normalerweise mittels SIP-Protokoll und wird als SIP-Trunk bezeichnet. Mit dem SIP-Trunk lassen sich die Kosten für die Anbindung der TK-Anlage an die öffentlichen Telefonnetze wesentlich reduzieren.

Für hochmoderne cloudbasierte Telefonanlagen hingegen steht das Thema Telefonnetzanbindung gar nicht auf der Tagesordnung. Denn deren Kernprozesse wie beispielsweise die Vermittlung usw. wurden in die Cloud des Serviceproviders verlagert. Verfügt Ihr Serviceprovider über eine entwickelte Infrastruktur, so ist er über ausfallsichere Breitband-Kommunikationskanäle mit dem Festnetzanbieter verbunden. Die virtuelle Telefonanlage eines solchen Serviceproviders kann daher eine beliebige Anzahl von Anrufen zu Ihrem Unternehmen verarbeiten. MANGO OFFICE bietet seinen Kunden zum Beispiel 100-Kanal-Rufnummern. Das ist auch für größere Unternehmen mehr als ausreichend, um ohne Einschränkungen mit der Außenwelt zu kommunizieren. Für die Möglichkeit, gleichzeitig bis zu 100 Telefonate zu führen, fallen bei MANGO OFFICE keine extra Kosten für den Nutzer an.

Woraus besteht eine TK-Anlage?

Nähere Informationen zum Aufbau und zur Funktionsweise von TK-Anlagen finden Sie im Artikel über die PBX

Mehr Info

Welche Typen von TK-Anlagen gibt es?

Um sich in der Vielzahl von Telefonsystemen zurechtzufinden, können diese nach folgenden Kriterien unterschieden werden:

Nach Vermittlungsart:

analog und digital

Nach Protokolltyp:

ISDN oder IP

Nach Technik:

Handelt es sich bei der TK-Anlage um eine Hardware, eine Software oder einen Dienst?

Nach Standort:

Wo wird die Anlage betrieben – am Standort des Unternehmens oder im Rechenzentrum des Providers

Analoge und digitale Telefonanlagen

Nach der Art der Vermittlung werden TK-Anlagen traditionell in analoge und digitale Anlagen unterteilt.

Für die Sprachübertragung über die analogen Leitungen werden Tonfrequenzkanäle mit einer Bandbreite von 3.100 Hertz verwendet.

Digitale Telefonleitungen übertragen die Sprache in einem digitalen Format. Dazu wird die Sprache vorher mithilfe eines Codecs digitalisiert.

Moderne Telefonanlagen sind größtenteils digital, bieten jedoch manchmal auch analoge Ports für die Anbindung von kostengünstigen analogen Telefonen.



Centrex: Dienstleistungen statt Geräte

Centrex (Central Office Exchange) hat seinen Ursprung in den 1960er-Jahren in Nordamerika und ist dort ziemlich populär geworden. Centrex macht Business-Telefonie im Grunde genommen zu einer Dienstleistung, weil die Vermittlung von Anrufen, inklusive Anrufe unter Kurznummern, durch die Ausrüstung des Anbieters übernommen wird.

Aus verschiedenen Gründen genoss Centrex jedoch keine hohe Beliebtheit in Europa, ist aber zum Vorläufer der Cloud-Telefonie geworden.



Virtuelle und Cloud-TK-Anlagen

Virtuelle TK-Anlagen stellen einen Höhepunkt in der Evolution der Telefonie für KMU dar. Ihre Funktionsweise gleicht der einer Cloud-App: Sämtliche Rechenoperationen, die mit der Anrufvermittlung und zusätzlichen Diensten einhergehen, werden dem Rechenzentrum des Serviceproviders überlassen. Gleichzeitig übernimmt der Provider die Verantwortung für den Betrieb, die Anschaffung und die Entwicklung von Hard- und Software, Wartung und Updates des Telefonsystems.

Statt der Investitionen in die Telefonie mit allen sich daraus ergebenden Risiken hat das Unternehmen lediglich eine monatliche Grundgebühr zu zahlen. Und was noch wichtiger ist – es kann sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren.

Sehen Sie sich an, wie die Cloud-Telefonanlage von MANGO OFFICE implementiert ist und welche Funktionen sie bietet:



Hardware- und softwarebasiert

Eine Hardware-TK-Anlage ist eine einheitliche und eigenständige proprietäre Hardware- und Software-Lösung. Das sind die altbekannten TK-Anlagen, die in Montagekästen an der Wand im Büro hängen.

Eine Software-TK-Anlage ist eine Softwarelösung, die auf einer Standard-Hardware-Plattform läuft. So können Sie zum Beispiel eine Asterisk-Software-PBX auf jedem Server mit passenden Charakteristika problemlos betreiben.

Software-TK-Anlagen basieren meistens auf VoIP, sind flexibel einsetzbar und gut skalierbar. Sollten Sie jedoch eine vor Ort installierte Telefonanlage betreiben (On-Premises/On-Site), so haben Sie mit erhöhten Kosten für qualifiziertes technisches Fachpersonal zu rechnen.



ISDN- und IP-TK-Anlagen

Digitale Telefonleitungen gehören in der Regel zu einem der folgenden drei Typen:

  • ISDN-Leitungen. Die ISDN-Kanäle für die Verbindung zwischen Vermittlungsstellen kennen zwei Interface-Typen: BRI mit zwei B-Kanälen à 64 Kilobit pro Sekunde (kbit/s) sowie einem Signalisierungs-D-Kanal mit 16 kbit/s oder PRI mit 30 B-Kanälen à 64 kbit/s sowie einem D-Kanal mit 64 kbit/s.
  • Proprietäre Leitungen. In diesem Fall wählt der TK-Anlagen-Hersteller selbst aus, welche Signalisierungsprotokolle eingesetzt werden. Solche Leitungen sind oft günstiger als ISDN und bieten mehr Möglichkeiten. Ein Nachteil ist aber die fehlende Kompatibilität zwischen den Leitungen und Endgeräten verschiedener Hersteller.
  • VoIP- oder IP-Telefonie

Aus dem Wettlauf zwischen ISDN- und IP-Telefonie ist die IP-Telefonie schließlich als Siegerin hervorgegangen.

Die IP-Telefonie hat es vor allem ermöglicht, eine Vielzahl von Anwendungen für die Business-Kommunikation und von Diensten für Anbieter zu entwickeln sowie IT- und Telekommunikations-Services zusammenwachsen zu lassen. Außerdem lassen sich dank der IP-Telefonie die Kosten für Kabelinfrastruktur und Wartung reduzieren und Softwaretelefone für Anrufe nutzen. Von der IP-Umstellung sind nicht nur die Business-Telefonie, sondern auch Kommunikationsdienstleistungen der deutschen Netzbetreiber betroffen.

IP-Telefonie funktioniert am häufigsten über ein SIP-Protokoll, dessen Struktur und Syntax mit HTTP identisch sind. Das ähnliche ISDN-Signalisierungsprotokoll H.323 ist mittlerweile in den Hintergrund gerückt.



Telefonanlagen On-Site und Hosted

Je nach Standort, an dem die TK-Anlage untergebracht ist beziehungsweise betrieben wird, unterscheidet man:

  • „On-Site“ (manchmal auch als „On-Premises“ bezeichnet) bedeutet, dass die Hard- und Software am Standort des Unternehmens untergebracht sind und betrieben werden. Das sind die uns gut bekannten Kästen an den Wänden oder die Chassis in den Racks.
  • „Hosted“ bedeutet, dass sich die Vermittlungsstelle beim Diensteanbieter befindet. Hosted-Telefonanlagen werden oft mit den cloudbasierten TK-Anlagen verwechselt, aber es gibt einen kleinen Unterschied zwischen ihnen. Eine Hosted-TK-Anlage kann vom Cloudtyp sein. Dann teilt sie gemeinsame Rechenressourcen und lässt sich gut skalieren. Die gehosteten Telefonanlagen können aber auch auf einem dedizierten Server oder einem virtuellen privaten Server (VPS) laufen.

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